Weiter geht´s im Studio

Der Winter wird ja bekanntlich in der Bike Scene für Umbauten usw. genutzt, also ist es dort auch mit der Fotografiererei recht ruhig. Somit war es auch in meiner kleinen Studioscheune dementsprechend ruhiger und ich konnte mich einigen Veränderungen bzw. einem kleinen Update widmen. Neben meinem neuen großen Werkzeugwagen, den ich als Tetheringstation umfunktioniert habe (hier folgt später vielleicht auch noch mal ein Beitrag), gab es zwei neue große Softboxen (120x80 cm) an der Decke und etwas stärkere Blitze für die Striplights.
Anfang der Woche klingelte dann das Telefon. Am anderen Ende war Triumph Münster und fragte nach Fotos von einem ihrer aktuellen Umbauten. Genau passend um die neue Studiosituation zu testen. Dienstag früh kam dann die Bonneville 1200 bei mir an und ich hatte zwei Tage, oder besser gesagt Abende, um den Scrambler Umbau ins rechte Licht zu rücken. Dieses mal musste alles etwas schneller gehen, da die Bilder zeitnah für einen Contest benötigt wurden. Eine zusätzliche Herausforderung für mich, da neben dem Shooting natürlich auch noch die schnelle Bearbeitung gewünscht wurde.
Das waren aber nicht die einzigen Herausforderungen für mich, denn wenn ich sowas mache, quatschen sehr oft diese komischen Stimmen in meiner Hirnrinde so wirres Zeugs und setzen mir jede Menge weitere Flausen in den Kopf. Ich hörte nur... neuer Kunde... Contest... lass dir was neues und besonderes einfallen... mach was, was nicht jeder macht. Gesagt... getan! Vor etwas längerer Zeit hatte ich aus China ein paar Rauchtabletten bestellt und jetzt war endlich die Möglichkeit diese auszuprobieren. Ein Stativ, meine OMD E-M10 MK2, mein Smartphone und schon konnte es los gehen. Wer sich jetzt fragt wofür ich das Smartphone benötige, als Fernauslöser. Ich kann meine Kamera per WLAN mit dem Telefon koppeln und dann auf dem Display genau sehen, wie das Bild aussieht, kann die Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit und ISO anpassen und die Kamera dann auch verwackelungsfrei auslösen.
Etliche Aufnahmen später war dann alles in Rauch aufgegangen und die einzelnen Bilder auf der SD-Karte. Das Bild bzw. die Bilder musste ich "nur noch" in Photoshop zusammenfügen und danach ein wenig anpassen.
Nach dem Motto, wer billig kauft, kauft zweimal, kann ich Euch jetzt nur von den billigen Rauchtabletten abraten. Die brennen maximal 10-15 Sekunden und so habe ich fast alle verballert um die einzelnen Bilder hin zu bekommen. Beim nächsten mal werde ich wohl etwas mehr Geld investieren und mal eine richtige Rauchbombe nehmen.
Bei den Detailaufnahmen kam für mich dann wieder einmal mehr der Lernfaktor hinzu. Hierfür habe ich bei den meisten Aufnahmen eine kleine Softbox hinzu genommen und diese dann dementsprechend positioniert bis es mit gefiel.
Jetzt aber genug erzählt, schaut Euch einfach die Bilder an.

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