Oldietreffen in Corona Zeiten

 

Oldietreffen in Corona Zeiten

Dank der Corona-Pandemie wurden in letzter Zeit viele öffentliche
Veranstaltungen gecancelt und so traurig das auch klingt, wir haben uns
fast schon daran gewöhnt. Natürlich sind davon auch die ganzen Auto-
und Motorradtreffen betroffen. Bei uns in der Gegend findet zum
Beispeil normalerweise jeden letzten Donnerstag im Monat am KW64 ein
kleines gemütliches Oltimertreffen statt, welches letzten Monat zum
ersten mal in diesem Jahr, wenn auch nicht ganz offiziell, aus dem
Dornröschenschlaf erwachte.

Umso erfreulicher war es dann, als ich in der Zeitung las das am ersten
Sonntag im September ein offizielles Oltimertreffen an der
nahe gelegenen Stadthalle in Rheda  stattfinden solle. Natürlich
war das für mich sofort ein fest angesetzter Termin um ein paar Bilder
zu machen. Einfach mal wieder vor die Tür und das fotografieren was ich
mit am liebsten vor der Linse habe....Räder und Motoren.

Eigentlich ohne große Erwartungen, schnappte ich dann meine Frau und
meine Kamera und machte mich auf den Weg zum Veranstaltungsort. Zu
meiner Überraschung war das Treffen sehr gut besucht und es gab viele
schöne Fahrzeuge zu sehen. Angefangen bei der alten 50ccm Zündapp, bis
zur "Gummikuh" mit Beiwagen bei den Zweirädern und von der Isetta bis
zur Cobra bei den 4 räderigen Mobilen, war echt sehr viel schönes
Altblech vertreten und wegen des super Wetters war es dann noch ein
regelrechtes Kommen und Gehen beim Publikum und natürlich den
Fahrzeugen.

Um die Frage der Kameraausrüstung zu beantworten, so war ich recht
minimalistisch unterwegs. Eigentlich mein Standard-Setup für solche
Veranstaltungen, meine OMD E-M1 Mark II mit Batteriegriff und der
12-40mm 2.8 Pro Linse. Allerdings muss ich gestehen das ich das erste
mal mit einer UHS II SD Karte unterwegs war und diese mich doch sehr
überrascht hat. Mit dieser Karte kann die OMD doch ihre Geschwindigkeit
recht gut ausspielen, was ich persönlich besonders bei den
Mitzieh-Aufnahmen gemerkt habe, die ich dann von den vorbei fahrenden
Oldies gemacht habe.

Klar produziert man bei dieser Technik mehr Ausschuß als brauchbare
Aufnahmen, aber genau die paar Aufnahmen die dabei was werden, sind das
besondere Etwas. Gerade bei dieser Technik hilft nur das learning by
doing Prinzip und ich habe an diesem Sonntag einiges dabei "gelearned".
Wie ich bei der Begutachtung der Bilder nachher am Rechner nämlich
feststellen musste, hatte ich die "Grundformel" für solche Aufnahmen
erfolgreich missachtet. Normalerweise sagt man nämlich als Faustformel
das man die Belichtungszeit an die jeweilige Geschwindigkeit anpasst.
Soll heißen, wenn ein Fahrzeug zum Beispiel mit ca. 30km/h vorbei
fährt, sollte man die Belichtungszeit auf 1/30 sec. einstellen.

Da ich viele Fahrzeuge beim Verlassen des Geländes versucht habe zu
fotografieren, also beim Beschleunigen, war meine gewählte
Belichtungszeit von 1/20sec definitiv zu lang gewählt. Diese rächte
sich dann in einem Ausschuss von fast 75 Prozent der Aufnahmen, aber
egal....learning bei doing eben und trotzdem sind mir einige schöne
Aufnahmen gelungen.

Mal sehen wann sich die nächste Gelegenheit ergibt, ein paar schöne
Oldies, unter anderem während der Fahrt zu fotografieren.

 

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