Tethered Shooting mit der Indian Scout

Wie im vorigen Beitrag schon erwähnt, stellte mir Motorrad Tellenbrock zwei Indian Motorräder für ein kleines Projekt mit der Social Media Agentur von Indian United Kingdom zur Verfügung. Dabei lieferte mir Telly sogar den hier gezeigten Indian Scout Bobber in mein Studio, wo ich mich dann mal dezent an dem Bike austoben konnte. Gar nicht so einfach, denn ein schwarzes Bike vor einem schwarzen Hintergrund abzulichten ist schon etwas tricky, macht aber auch unheimlich viel Spaß. Hier ist es mehr die Herausforderung, als der Arbeitsaufwand und natürlich der persönliche Lernfaktor, der einen die Zeit bei der Arbeit fast vergessen läßt.
Der Lernfaktor bezieht sich nicht nur die Lichtsetzung, sondern ich habe mich hier auch so langsam an das Thema Tethered Shooting heran getraut.
Für die unter Euch die nicht genau wissen was mit Tethered Shooting gemeint ist. Ich habe meine Olympus OMD E-M1 per USB mit dem Laptop verbunden und steuere über die Olympus eigene Software Olympus Capture, sämtliche Einstellungen meiner OMD Kamera. Egal ob Belichtungszeit, Blende, Motivprogramm oder den gewünschten Fokuspunkt, ich habe hier sämtliche Möglichkeiten, die ich in der Kamera über die Einstellräder und das Menue auch habe. Ein riesiger Vorteil hierbei ist die Kontrolle und de Auslösung der Kamera ohne diese auch nur berühren zu müssen, wenn sie denn zum Beispiel auf dem Stativ sitzt.
Eigentlich ist es doch meistens so das man ein Bild auf dem Display sieht, es für gut befindet und zuhause auf dem Rechner bzw. dem größeren Monitor dann das eigentliche Erwachen kommt. Unscharf, ausgebrannt, oder man hat gar irgendwelche Details übersehen, die nun das Bild stören.
Das kann zwar beim Tethered Shooting ebenfalls passieren, aber das Risiko minimiert sich gewaltig, zumal die Bilder bei mir direkt noch auf einem zusätzlichen 27 Zoll Monitor angezeigt werden. Diesen habe zusätzlich an meinem Laptop angeschlossen um alles besser sichten zu können.
Die berührungslose Bedienung der Kamera hat natürlich noch weitere Vorteile. Wenn die Kamera fest auf einem Stativ montiert ist und vom Laptop gesteuert wird, kann man problemlos verschiedene Belichtungsreihen machen, die sich nachher in Photoshop zusammenfügen lassen. So hat man die Möglichkeit die Wirkung der jeweiligen Bildebenen zu steuern, oder eventuell mal mit dem Thema Lightpainting zu arbeiten.
Das mit dem Lightpainting ist aber ein anderes Thema, welches ich noch nicht so wirklich erfolgreich erarbeiten konnte. Mal sehen, vielleicht gehe ich das auch irgendwann mal an, aber eines nach dem anderen.

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